Bibelstellen Hesekiel _ gelesenes Buch vom 03.10.2011 – 14.10.2011

Als ich das Johannesevangelium durch hatte, fragte ich eine Freundin, was ich denn nun lesen soll und innerlich dachte ich „bitte nicht Hesekiel“. Ich erinnere mich an meine Bibelschulzeit und da fand ich den Propheten Hesekiel echt mit am anstrengendsten zum Lesen. Aber, ich hatte sie gefragt und so sagte ich „ok, also les ich das“.

Ich weiß noch, als ich dann morgens im Bett lag und die Bibel aufschlug, grinste ich in mich rein und sagte „so Gott, dann mach mal :)“…

Und ER machte 🙂

Ich mußte besonders am Anfang lachen, dass Gott echt durch son Buch redet – aber er tat es und tat mir gut!

 

In der Zeit hatte ich Angst (ist ja noch nicht lange her) zu sagen, was ich denke – hab ich immernoch (schlimm, dass ich Angst hab – so sollte das echt nicht sein!!!). Ich hatte Angst laut zu sagen, was mir die Bibel sagt, gerade in dieser Zeit.

 

Und los gehts:

 

 

Hesekiel 2:6 Menschenkind, hab keine Angst vor ihnen und auch nicht vor ihren Worten, selbst wenn sie dich wie Nesseln und Dornen verletzen und wie Skorpione angreifen1. Fürchte dich nicht vor ihren Worten und lass dich nicht von ihnen erschrecken. Denk daran: Sie sind ein widerspenstiges Volk! 7 Du sollst ihnen meine Botschaft verkünden, ganz gleich, ob sie zuhören oder nicht. Denn sie sind ein widerspenstiges Volk.

 

 

Es war wichtig für mich zu lesen, dass nicht alle alles toll finden, was ich sage. So wird es ja auch nicht sein. Aber ich wünsche mir das halt so arg, dass man zwar über Sachen diskutiert – und das mach ich sehr gern, aber halt so aggressiv oder unkonstruktiv oder einfach nur abwehrend. Kann ich schwer ertragen und verstehe es auch oft nicht…

Ich glaub, es ist wichtig zu reden, und nicht nur immer das zu sagen, was die Gesellschaft oder auch die Gemeinde erwartet. Ich finde Wachstum, Veränderugn wichtig. Alles andere ist mir echt dröge.

 

 

Hesekiel 3:3 »Iss sie auf und fülle deinen Bauch mit dieser Rolle, die ich dir gebe«, sagte er. Ich aß sie und sie schmeckte so süß wie Honig.

 

Mit „sie“ ist die Schriftrolle gemeint – Gottes Wort. Und das ist halt grad so – ich lese viel Bibel und sie „schmeckt“ mir. Und ich kann nur von IHM reden, wenn ich sein Wort aufnehme in mich. Das Bild fand ich herrlich.

 

 

Hesekiel 3: 

8 Doch ich gebe dir die gleiche Hartnäckigkeit, die sie besitzen, und mache dich so stark, dass du dich ihnen entgegenstellen kannst.2

9 Ich mache dich hart wie Diamant, härter als einen Kieselstein. Deshalb fürchte dich nicht vor ihnen und hab keine Angst, denn sie sind ein widerspenstiges Volk.«

 

 

Ich hatte so arg das Gefühl, dass ich nur mit Christen zu tun haben werde, dass ich Gottes Stärke ganz besonders brauche. Mittlerweile weiß ich, dass es gar nciht so ist. Aber dass ER da ist und mich stark macht, das tat echt gut.

 

Für mich waren die Kapitel 1-3 eine ganz klare neue Berufung in dem, was ich zu tun habe – zu reden von IHM, wie er ist. Halt das, was ich liebe zu tun. Und für mich war spannend zu gucken, was und wie das jetzt geschehen soll. Das finde ich nach wie vor spannend 🙂

 

Hesekiel 11:19 Und ich werde ihnen ein Herz schenken, in dem Einigkeit herrscht, und werde ihnen einen neuen Geist geben. Ich nehme das Herz aus Stein aus ihrem Körper und gebe ihnen stattdessen ein Herz aus Fleisch,

 

Zu beachten ist erstmal der Plural – sie alle bekommen das. Was bedeutet ein Herz aus Fleisch? Für mich geht es dabei darum und das ist das, was so der Konsenz in meinem derzeitigen Denken ist – dass es um das Lebendige geht. So wie auch in Korinther 13 halt – was bringt es wenn ich alle Gebote und Gesetze einhalte – ohne Herz – ein Herz aus Fleisch. Aber ich hab das Gefühl oft ist es so, um Gott zu lieben – will ich IHM gehorchen, also gucke ich wie ich gehorchen kann und überlese dabei die Liebe – sondern lese die Kleinigkeiten. Wir werden zu Pharisäern, die nicht mehr gucken, wie es geht individuell den Menschen zu lieben, sondern wo es darum geht gehrosam zu sein. Aber ist gehorsam sein nicht zu lieben? Doch wie sieht das aus? Auf jeden Fall mit einem Herz aus Fleisch und nicht mit einem Herz aus Stein!

 

 

Hesekiel 34:16 Ich werde das Verlorene suchen und das Verirrte nach Hause bringen. Ich werde das Verletzte verbinden und das Kranke stärken.

36:26 Und ich werde euch ein neues Herz geben und euch einen neuen Geist schenken. Ich werde das Herz aus Stein aus eurem Körper nehmen und euch ein Herz aus Fleisch geben.

37:6 Ich gebe euch Sehnen, lasse Fleisch an euch wachsen und überziehe euch mit Haut. Ich hauche euch Atem ein und mache euch wieder lebendig. Dann werdet ihr erkennen, dass ich der Herr bin.´«

 

 

Und darum geht es – ein Herz zu haben, durch und durch – Liebe zu haben hey und das ist Auftrag genug! Für mich heißt es, aus der Unbarmherzigkeit herauszubrechen. Klar tut das auch weh – Fleisch kann verletzt werden, Stein nicht. Aber ich glaube es lohnt sich. Und ich glaube, wenn wir viel mehr mit Liebe rangehen – gerade in unseren Gemeinden, kann da voll die Agape Liebe draus werden. Und ist das nciht das Ziel? Aber wie oft wissen wir, dass wir die Weisheit mit Löffeln gefressen haben, wir wissen, was richtig und was falsch ist – wissen wir das? Wenn es wirklich um Liebe geht, dann muß es doch immer individuell aussehen… oder?

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